Medellín – Colombia

Medellín ist mit 2,7 Millionen die zweitgrösste Stadt Kolumbiens. Sie verfügt als einzige Stadt Kolumbiens über eine Hochbahn (eröffnet 1995), die die Stadt mit ihrer Umgebung verbindet. Die Stadt betreibt auch zwei Seilbahnlinien zu den Armenvierteln Santo Domingo und San Javier. Kolumbiens brutaler Kokain-König, welcher in Medellín geboren war, wird dort als Touristenattraktion vermarktet.

Manuel, Steffi, Evelyne und ich waren am 1. Februar, kurz nach dem Mittag, in Medellín gelandet. Da die Taxis und Collectivos etwas teuer waren entschieden wir uns für den Bus. Da uns dieser jedoch nicht direkt vors Hostel brachte, mussten wir noch ein Taxi nehmen. Die Taxis hier in Kolumbien sind extrem klein. Zwei Rucksäcke haben im Kofferraum Platz, der Rest muss entweder oben aufs Dach (wenn nicht alles), oder auf unsere Schoss. Wir waren alle froh, als wir endlich im Tiger Paw Hostel ankamen. Dieses Hostel liegt nur einige Gehminuten von der Zona Rosa (Bars, Restaurants,..) entfernt. Die Lage ist beinahe perfekt, jedoch sieht das Hostel im Internet definitiv schöner und sauberer aus. Für zwei Nächte war es ok, jedoch müsste ich nicht noch weitere Nächte dort bleiben. Die Mehrbettzimmer ohne Klimaanlage sind extremst klein. In der Zona Rosa hatten wir zweimal im selben Restaurant gegessen. Im Restaurant Basilica gibt es zartes Fleisch, leckeres Sushi und zudem eine nette Bedienung.

In Medellín hatten wir das Kanadische Pärchen, welches wir auf dem Segeltrip kennengelernt hatten, wiedergetroffen. Zudem war Philipp, welcher wir in Panama City kennengelernt hatte auch in unserem Hostel. Am 2. Februar machten wir einen kleinen Ausflug zur berühmten Seilbahn. Es war sehr eindrücklich über das Armenviertel zu fahren. Oben beim Park angekommen verkostigten wir uns mit leckeren Esswaren. In diesem Park könnte man sehr gut ‚wandern‘ und picknicken. Wir gingen jedoch sehr schnell wieder runter.

Die zweieinhalb Tage in Medellin waren für mich etwas schwierig, da ich eine Entscheidung getroffen hatte, mit der ich etwas zu kämpfen hatte. Aufgrund meines beschränkten Budget und aufgrund dessen, dass sich die Wege von mir, Evelyne und Steffi nach Kolumbien trennen, hatte ich entschieden meine Reiseroute umzugestalten. Nun verzichte ich auf Brasilien und fliege von Kolumbien direkt nach Argentinien, um mit den Ladies weiterzureisen. Wir werden zusammen von Argentinien bis nach Ecuador reisen, wo wir dann Ende Mai alle zurück in die Schweiz fliegen werden. Manuel machte natürlich keine Luftsprünge, als ich ihm dies mitteilte. Er entschied sich jedoch, die geplante Reiseroute alleine fortzusetzen. Hiermit wünsche ich dir Manu, eine tolle Reise mit vielen unvergesslichen Momente. Maybe we see each other in Bolivia.

p.s. Bitte entschuldigt, ich machte leider fast keine Fotos von Medellín :-/

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Kategorien:Colombia, Medellín, Südamerika

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1 reply »

  1. auf den Spuren von Pablo Escobar und Griselda Blanco 😉 ….zum glück hets nöd gschneit! 😉 hihi
    au wänn nur wenigi Föteli …Hammer!!

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