Cataratas de Iguazú, Argentina

Die Wasserfälle von Iguazú befinden sich direkt an der Grenze zwischen Brasilien und Argentinien. Gemessen an ihrer Breite sind sie die grössten Wasserfälle der Welt. Sie bestehen aus 20 grösseren sowie 255 kleineren Wasserfällen auf einer Ausdehnung von 2,7 Kilometern.

Evelyne, Steffi und ich wollten uns diese Wasserfälle nicht entgehen lassen und buchten von Buenos Aires aus einen Trip nach Iguazú. Am Samstag, 15. Februar um 18:50 Uhr fuhren wir mit der Busgesellschaft Rio de Uruguay Richtung Iguazú. Die 17-stündige Busfahrt verging wie im Flug. Kaum platzierten wir uns in den gemütlichen Sitzen, welche man wie ein Bett nach hinten klappen konnte, waren wir eingeschlafen. Vielleicht muss ich hier auch noch erwähnen, dass wir noch etwas Nachwehen vom Abend zuvor hatten. Nach dem Abendessen haben wir uns dann ganz verabschiedet und wurden zum Frühstück wieder aus unserem Schlaf geweckt. Am Sonntag, 16. Februar, gegen 12:00 Uhr sind wir beim Busbahnhof in Puerto Iguazú angekommen.

Von unserem Hostel Inn Iguazú machten wir zwei Tagesausflüge zu den Wasserfällen – einmal auf der brasilianischen Seite und einmal auf der argentinischen Seite. Dieses Tourenpackage haben wir bereits in Buenos Aires gebucht.

Die erste Tour fand noch am gleichen Tag statt. Um 14:00 Uhr wurden wir beim Hostel abgeholt und zur brasilianischen Seite gebracht.

Die brasilianische Seite – Cataratas do Iguaçu

Da sich die meisten Wasserfälle auf der argentinischen Seite befinden, bietet die brasilianische Seite den Besuchern ein dementsprechend grossartiger Panoramablick auf das Naturspiel. Die Aussicht war genial. Zu Fuss ging es auf dem Weg entlang der Wasserfälle zur Hauptaussichtsplattform, die uns über einen langen Steg sogar mitten ins Getöse brachte. Obwohl es hier von Touristen wimmelte haben wir es geschafft die Aufmerksamkeit auf uns zu lenken. Steffi hatte etwas Mühe nur die Münze, welche Glück bringen sollte, ins Wasser zu werfen – sie musste ihre Sonnenbrille auch noch gleich hinein werfen. Tja, und da unten lag die Sonnenbrille. Als sie Hilfe holte, versuchte ein MacGyver-Touri, Evelyne und ich die Sonnenbrille herauszufischen. Et voila… die Brille war wieder in unserem Besitz, die Zuschauer klatschten, wir genossen den Applaus und waren froh, dass wir die CHF 250.- Brille retten konnten.
Über einen Aufzug ging es dann zur oberen Aussichtsplattform, die einen weiteren beeindruckenden Blick auf einen Teil der Wasserfälle offenbarte.

Die argentinische Seite – Cataratas del Iguazú

Am nächsten Tag wurden wir wieder beim Hostel abgeholt und fuhren danach mit einer grösseren Gruppe auf die argentinische Seite. Dort befanden sich viel mehr Touristen als auf der brasilianischen Seite. Man kann es ungefähr mit dem Europapark vergleichen.

Unser Guide führte uns zuerst zur Teufelsschlucht ‚Garganta del Diablo‘. Über einen langen Steg gelangten wir direkt an den Rand der Garganta. Je nach Wind wird man unfreiwillig nass. Wir waren jedoch restlos beeindruckt und sprachlos. Mit unvorstellbarer Kraft und Lautstärke stürzten sich die Wassermassen über den Abgrund. Danach ging es weiter zu den Aussichtsplattformen entlang der restlichen Wasserfälle. Hier bot sich erneut ein fantastischer Blick auf die unterschiedlich hohen und breiten Cataratas (Wasserfällen).

Im Tourenpackage war auch eine Bootstour ‚Gran Aventura‘ mit dabei. Diese Bootstour ging knapp 15 Minuten. Wir gingen mit dem Boot direkt in !! den Wasserfall. Die Wertsachen konnten wir zum Glück in verschliessbare, wasserfeste Säcke verstauen. Denn kein Zentimeter des Körpers blieb dabei trocken.

Am Abend habe ich meine geliebte Athena wieder getroffen. Viel zu lange war es her, als ich sie zuletzt gesehen hatte. Der Abend war sehr schön, lustig und spannend. Zum Glück sehen wir sie in Buenos Aires nochmals. Chica, wir freuen uns jetzt schon mit dir durch die Gassen von Buenos Aires zu ziehen.

Am dritten Tag mussten wir dann leider Abschied nehmen. Leider hatte unser Bus Crusero del Norte Verspätung und wir durften ca. 1,5 Stunden beim Busbahnhof warten. Zudem war es eine Affenhitze (gefühlte 500 Grad)!!!

Fazit:
Der Ausflug zu den Iguazú-Wasserfällen war ein weiteres Highlight auf meiner Reise. Diese Wassermenge – absolut imposant. Es empfiehlt sich die Wasserfälle auf beiden Seiten zu besichtigen – von der argentinischen wie auch von der brasilianischen Seite aus. Eine geführte Tour zu der brasilianischen Seite kann ich empfehlen, da so das Einreisen sehr einfach bzw. gemütlich ist. Die argentinische Seite würde ich jedoch alleine besichtigen, d.h. ohne Guide. So ist man freier und kann schneller oder länger an einem Ort bleiben. Die Bootstour war eine nette Erfrischung und machte zudem auch noch Spass.

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3 replies »

  1. Wunderschöni Bilder vo dem hammer Naturerlebnis! Würkli faszinierend! Hetsch de Steg nöd zeigt het mer gar nöd gahnt wie viel Touros dasses het 🙂

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