Bariloche – Argentina

Nach 28 Busstunden von El Calafate erreichten wir am 18.03.2014 sehnlichst San Carlos de Bariloche. Wir wussten alle nicht mehr, wie wir nach so langer Zeit noch sitzen sollten. Alles tat uns weh und wir wollten nur noch aus dem Bus raus. Zum Glück hatten wir unser Hostel schon gebucht und konnten direkt mit dem Taxi ins Hostel Achalay fahren. Das 6er-Zimmer war enttäuschend klein und etwas heruntergekommen. Da wir alle extrem hungrig waren, gingen wir nach dem Einchecken direkt in ein Restaurant, welches Gulasch mit Spätzli servierte – yummie! 🙂

Bariloche ist eine herzige Kleinstadt mitten im Nationalpark Nahuel Huapi, dessen Seen, Wälder und Berge ein tolles Natur-Panorama bieten. Hier findet man ausserdem eines der grössten Wintersportgebiete in Südamerika. Bariloche gilt als die Schweiz Argentinies, da die Landschaft der Schweiz ähnnlich sieht. Auch Gebäude im Chalet-Stil gaben uns ein gewisses Heimatgefühl.

Am nächsten Tag wollten wir mit dem Bike einen Ausflug „Circuito Chico“ in die Umgebung machen und eine herrliche Aussicht vom Campanario-Hügel geniessen. Leider war es an diesem Tag sehr windig und kalt. So entschieden wir uns im Dorf zu bleiben. Wir gönnten uns ein leckeres Käse-Fondue, Wein und zum Dessert Pralinen. Wir haben schliesslich „Heiweh nach de Berge, nachem Schoggi und em Wii..“. Die Pralinen schmeckten leider bei weitem nicht so gut wie bei uns zuhause. 😦

Da wir im Hostel Achalay nur 2 Nächte gebucht hatten, mussten wir für die dritte Nacht das Hostel wechseln. Stefanie Kunz und ich gingen ins Hostel Penthouse und Steffelyne (Steffi & Evelyne) checkten in einem herzigen Hotel ein.

Einen Tag später gingen wir frühmorgens zur Colonia Suiza, eine ehemalige Schweizer Auswanderer-Kolonie. Die Fahrt mit dem Bus dauerte ca. eine Stunde. Dort angekommen waren wir etwas enttäuscht. Die Schweizer Wappen an einem der Holzhäuser und ein Zürich-Schild waren dann aber auch das einzige Schweizerische am Ganzen. Leider hatten wir auch extrem Pech, denn die Colonia Suiza bzw. alle Restaurants und Markstände haben jeweils nur am Mittwoch und Sonntag geöffnet. Schön hatte uns das niemand gesagt. So entschieden wir uns nach 5 Minuten mit dem gleichen Bus wieder zurück ins Zentrum zu fahren. Der nächste Bus wäre erst 3 Stunden später gefahren und zudem war es sehr kalt und windig. Um 15:30 Uhr sassen wir schon wieder in einem Bus weiter Richtung Norden. Proxima parada „MENDOZA“.

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