Tupiza – Bolivia

Da unser nächstes Ziel die Salzwüste in Bolivien (Salar de Uyuni) ist, mussten wir uns überlegen von wo aus wir diese Tour starten werden. Wir haben uns für die Route Salta – Humahuaca – Tupiza – Salar de Uyuni – Uyuni entschieden. Tupiza ist eine Stadt mit etwa 25’000 Einwohnern in einer Schlucht im Süden Boliviens auf knapp 3’000 Metern Höhe, etwa 60 Kilometer von der argentinischen Grenze entfernt. Sie trägt den Beinamen La Bella de Bolivia (Die Schöne von Bolivien) wegen der farbenprächtigen Felsengebirge in der Umgebung.

Wir nahmen somit den Bus um 10:00 Uhr von Humahuaca nach Quiaca. Wir erreichten das Grenzdörfchen Quiaca ca. drei Stunden später. Mit zwei Engländer machten wir uns zu Fuss Richtung Grenze (ca. 15 Minuten zu Fuss). Der Grenzübergang verlief relativ schnell und einfach. Zack, da waren wir schon in Bolivien, leider mit 0,0 Bolivianos. Dh. wir mussten zuerst Geld beziehen. Leider war mal wieder alles geschlossen, da es Sonntag (30.03.2014) war. Bis zum Busbahnhof mussten wir nochmals ca. 15-20 Minuten laufen. Mit dem ganzen Gepäck war das einfach def. zu viel! Wir wechselten noch kurz unsere restlichen Argentinische Pesos in Bolivianos. Danach ging es weitere drei Stunden mit dem Minivan nach Tupiza. Dort angekommen gab es endlich einen ATM, wo wir Geld beziehen konnten.

Da wir noch kein Hostel vorreserviert hatten, mussten wir zuerst noch auf die Suche. Wir entschlossen uns für das erstbeste Hostel, was definitiv nicht die beste Wahl war. Das Hostel Bolivar war wirklich nicht gut und empfehle ich auch nicht weiter.

Da wir möglichst schnell weiterreisen wollten, erkundigten wir uns noch am selben Tag für eine Tour zur Salar de Uyuni. Wir hörten von vielen Touris, dass die Touren ab Tupiza etwas teurer dafür schöner und besser seien. Wir buchten bei Llipi Tours und liessen uns überraschen. Normal sind 4-5 Touris in einem 4×4 und man bezahlt ca. Bs 1250.-. Da wir aber alleine waren bezahlten wir etwas mehr (Bs 1’400.- = ca. CHF 180.-).

Der kulturelle Unterschied zum Norden Argentiniens ist ähnlich. Nur sind die alten Frauen hier noch kleiner und runzliger, tragen lustige Hüte und lange geflochtene Haare und scheinen manchmal einfach den ganzen Tag an Häuserecken zu sitzten oder Kinder auf dem Rücken in Tüchern zu tragen.

Nach einer unruhigen und unbequemen Nacht ging es am nächsten Tag auf die 4-tägige Tour zur Salar de Uyuni. Am 31.03.2014 um 7:30 Uhr ging die Tour los. Kurz vorher hatten wir beim Mercado noch ein kleines Frühstück und kauften uns noch Snacks UND WC-Papier für die Reise.

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1 reply »

  1. Liebi Michele, eusi reis isch leider scho bald verbi, freu mi aber vo di hei us dini spannende bricht chönne zläse.. hoffentli bis bald zrugg ide schwiiz:):) gnüsses ganz fest!!
    julia und lea

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