Guayaquil – Ecuador

Oh oooh. Das Ende unserer Reise nahte, als wir am 28.05.2014 Puerto López mit dem Taxi verliessen. Zum Glück war es an diesem Tag etwas bewölkt und so fiel uns der Abschied nicht ganz sooooo schlimm.

Nach 4 Stunden Taxifahrt ($80.-) erreichten wir Guayaquil. Erneut gingen wir ins RE Bed & Breakfast Hostel, wo wir uns wieder im gleichen Dreibett-Zimmer einnisten konnten. Da wir noch einige Sachen einkaufen wollten, gingen wir ins Shoppingcenter Mall del Sur. Zurück im Hostel mussten Steffelyne die Rucksäcke packen. Wir waren alle etwas verwirrt und konnten es noch nicht fassen, dass die Reise nun zu Ende geht. Steffelyne und ich hatten den gleichen Rückflug: am 30.05.2014 mit KLM von Ecuador (Quito-Guayaquil) nach Europa (Amsterdam-Zürich). Steffelyne mussten leider den Rückflug von Quito antreten. Ich hingegen erst ab Guayquil. Somit mussten meine Ladies am 29.05.2014 nach Quito reisen. Bevor ich mich von Steffelyne verabschiedete verbrachten wir den ganzen Tag nochmals im Shoppingcenter, diesmal aber im Mall del Sol. Um 18:00 Uhr verabschiedeten wir uns mit dem Wissen, dass wir uns einen Tag später im Flugzeug wiedersehen.

Tja und da sass ich dann alleine im grossen Dreibettzimmer. Als ich meine 7 Sachen zusammenpackte, hatte ich mit mir bzw. mit der Situation zu kämpfen. Ich war verwirrt, deprimiert und traurig, dass die Reise nun ein Ende nimmt. Ich konnte kaum einschlafen. Tausende Gedanken gingen mir durch den Kopf. Am nächsten und zugleich am letzten Tag (30.05.2014) musste ich das Zimmer um 12:00 Uhr verlassen. Ich wollte nicht den ganzen Nachmittag im Hostel verbringen und die Zeit absitzen. Da ich euch noch Fotos von Guayaquil schuldig war, machte ich mich auf auf den Weg zum Malecón, der Uferpromenade von Guayaquil. Ich lief am Malecón entlang bis zu den Peñas, einem farbenfrohen Vierten am Hügel gelegen. Dort bestieg ich 444 Stufen und erreichte den höchsten Punkt mit toller Aussicht über Guayaquil. Kurz innegehalten und weiter gings. An der Promenade gibt es ein leckeres Restaurant Resaca, wo ich mir Reis mit Crevetten gönnte. Nach dem Essen wollte ich zum Parque Bolívar. Dort gibt es riesige Galapagos-Leguane. Zum Glück schrieb ich vorher noch mit Steffelyne, welche bereits am Flughafen in Quito waren. Ich war etwas verwirrt und fragte, um welche Zeit sie nach Guayaquil fliegen. Ich bemerkte dann, dass der Flug nach Amsterdam bereits um 18:45 Uhr ging und nicht erst um 19:45 Uhr. Da beschloss ich den Park auszulassen und direkt zum Hostel zu gehen. Ein Taxi brachte mich zum Flughafen, wo ich dann knapp eine Stunde am Check-in-Schalter anstehen musste. Da traf ich nach langer Zeit wieder auf Europäer, die sich göttlich aufregten, dass die Schlange nicht vorwärts ging. Ich hingegen war völlig relaxed und sagte nur: Geduld sei die Lösung 🙂 Mal abwarten wie lange ich diese Ruhe und Gelassenheit mit mir herumtragen werde. Am Gate traf ich die auch etwas verwirrten Ladies wieder. Im Flugzeug ertönte es vom Kapitän: Welcome on board… We will have a 10 hours flight to Amsterdam… „ha, ein Katzensprung“!

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