Isla de Ometepe – Nicaragua

Am 18.12. genossen wir noch einmal den Sonnenaufgang bei der Laguna de Apoyo. Danach wurden wir von Carlito, unserem Taxifahrer abgeholt und nach Rivas gebracht. Von San Jorge (Rivas) geht die Fähre stündlich nach Moyogalpa (Ometepe) und 3x täglich nach San José (Ometepe). Die Überfahrt dauert ca. 70 Minuten. Von November bis Februar herrscht oft stürmischer Wind, was auf dem Nicaraguasee zu rauher See führt. Wer nicht seefest ist, sollte dann besser die Fähre nehmen.

In San José wurden wir von Roberto mit seinem Pickup bereits erwartet. Er brachte uns in die Unterkunft Hacienda Merida, wo wir 2 Nächte gebucht hatten. Wir hatten wieder einmal Glück und bei der Ankunft hiesse es, das Hostel wurde ausversehen überbucht. Mit fragenden Blicken hörten wir dem jungen Receptionisten zuerst einmal zu. Das Zimmer, welches wir gebucht hatten war bereits von 5 anderen Gästen besetzt, d.h. wir mussten für die erste Nacht in einem anderem Zimmer unterkommen. Die Crew vom Hostel Merida meinte jedoch, dass sie ein gleichwertiges, nein Quatsch, natürlich noch ein besser Zimmer in der nebenanliegenden Rancho Merido reserviert hatten. Wir schauten uns dieses Bungalow mit den netten kriechenden Mitbewohnern an, bestanden dann aber doch auf unser gebuchtes Zimmer. Die Rucksäcke verstauten wir in einem Zimmer, welches sich gleich neben der Reception befand. Dieses Zimmer hatte genügend Platz für uns 3 und somit machten wir dem Receptionisten den Vorschlag, dass wir für diese Nacht dort übernachten. Alle waren happy und wir konnten mit unseren Bikes auf unsere geplante Inseltour. Mit was wir jedoch nicht gerechnet hatten, war die sehr holprige und hügelige Strasse bis zum Playa St. Domingo. Endlich dort angekommen gönnten wir uns im Restaurant/Hotel Villa Paraiso ein leckeres Mittagessen. Nach dem Lunch ging es weiter zum Ojo de Agua (Schwimmbecken), wo wir ein kurzes Bad nahmen. Dieser Ort ist bei weitem nicht so schön, wie vorhergesagt. Leider sehr touristisch. Da unsere Kräfte uns bereits verlassen hatten und die Sonne schon untergegangen ist entschieden wir uns mit dem Pickup zurückzufahren. Zudem haben wir für den nächsten Tag eine Vulkanwanderung geplant.

Die Nacht im Hostel war sehr laut und unbequem. Für uns war klar, dass wir das Zimmer wechseln mussten. Somit packten wir unsere Rucksäcke und machten uns ready für den bevorstehenden Hike auf den Vulkan Maderas (1394m). Simeon, user Guide, ging voraus und wir folgten ihm motiviert hinterher. Die Motivation hielt jedoch nicht sehr lange. Der Weg führte die ganze Zeit durch den Dschungel und man konnte nicht viel sehen. Als es dann noch rutschig, matschig und windig wurde und wir über Baumstämme klettern mussten, war es mit der Freude am Hike definitiv vorbei. Oben angekommen erwartete uns eine neblige Sicht – T.O.L.L.! Wir hätten noch weiter bis zum Kratersee wandern können, jedoch waren wir uns einig: Wir wollten nach einer kleinen Verpflegung direkt den Weg nach unten antreten. Insgesamt dauerte die Wanderung 6,5 Stunden. Unten angekommen erwartete uns zum Glück das gebuchte Zimmer und wir konnten uns mit kaltem Wasser von Dreck und Schlamm befreien.

Fazit: Die Wanderung auf den Vulkan Maderas lohnt sich nicht. Ich würde im Nachhinein lieber den aktiven Vulkan Conception (1610m) versuchen zu besteigen. Dieser Aufstieg dauert zwar etwas länger und ist schwieriger. Der erste Tourabschnitt führt vorbei an Feldern und Trockenwald, dann durch Dschungel und später über Geröll. Falls man etwas weniger Action möchte, würde ich die Wanderung zum Wasserfall San Ramon empfehlen. Diese Wanderung dauert insgesamt nur ca. 4 Stunden und man kann sich beim Wasserfall auch noch abkühlen.

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