Trauminsel: Constance Tsarabanjina Madagaskar

Das madagassische Wort „Tsarabanjina“ heisst übersetzt „Freude für die Augen“. Und diese kleine Insel ist tatsächlich eine der schönsten tropischen Inseln, die man sich vorstellen kann. 

Und genau aus diesem Grund habe ich lange überlegt, ob ich diesen Blogbeitrag überhaupt mit euch teilen möchte. Denn ich habe mich in diese Trauminsel verliebt und möchte sie am Liebsten für mich alleine. Aber ich muss es einfach mit euch teilen, denn es war der absolute Traum.

Nach dem Ankarana Nationalpark ging es für uns direkt auf die traumhaftschöne Insel. Hier verbrachten wir fünf unvergessliche Tage. Von der Westküste Madagskars wurden wir mit einem Boot bis nach Nosy Be gebracht, dort angekommen, wollten sich alle Madagassen um unsere zwei Koffer kümmern. Ach, wie allergisch ich auf das bin. Nach ca. 45 Minuten wurden wir von Constance Tsarabanjina Mitarbeitern abgeholt und zur Manga Soa Lodge, am anderen Ende der Insel gebracht. Dort wurden wir mit einem Erfrischungstuch und Getränken freundlich empfangen. Sie teilten uns mit, dass wir hier auf weitere Tsarabanjina Gäste warten mussten.

Das Constance Tsarbanjina Personal empfing uns winkend vom Strand aus. Jeder begrüsste uns persönlich. Da wir um die Mittagszeit angekommen sind, durften wir uns dann auch gleich am Buffet erfreuen. Danach gab es ein kurzes Briefing über das Leben hier auf Tsarabanjina. Regel/Tipp Nr. 1: hier braucht man keine Schuhe! Wir waren somit im Paradies angekommen!


Wissenswertes über Constance Tsarabanjina:

Anreise:
Die Überfahrt von Nosy Be nach Tsarabanjina dauerte ca. eine Stunde. Es gäbe auch die Möglichkeit mit dem Helikopter anzureisen (Dauer ca. 25 Minuten).

Bungalows:
Constance Tsarabanjina besitzt 25 Bungalows, welche nur wenige Meter vom schneeweissen Strand entfernt sind. 13 Bungalows stehen am Nordstrand und sind mit einer Klimaanlage ausgestattet. Die restlichen 12 Bungalows stehen am Südstrand. Jedes Bungalow besitzt einen grossen Schlafraum, Bad, Dusche und WC sowie Kaffee- und Teekocher, Minibar und Minisafe.

Verpflegung & Sonstiges:
Volle Verpflegung, alle Getränke an der Bar (ausser exklusiven Importspirituosen und Champagner), die tägliche Füllung der Minibar und viele Sportangebote sind inklusive: Schnorcheln, Kajaks, nicht-motorisierter Wassersport; Tauchen und Sportfischen ist gegen Gebühr möglich. Auch der Internet-Anschluss per WLAN im Hauptgebäude sowie Wäscheservice ist inklusive.


Nach der Ankunft zögerten wir nicht lange und zogen unsere Badesachen an, sprangen in das türkisblaue Wasser und machten es uns anschliessend mit einem Bier auf unseren zwei Privatliegen bequem. Es fehlte uns an nichts und wir konnten es so richtig geniessen. Zum Schnorcheln mussten wir auch nicht weit schwimmen. Rund um die Insel gibt es schöne Spots und überall sieht man unzählige farbige Fische.

Als wir vom Leben unter Wasser genug hatten, vertraten wir am nächsten Tag nach dem Mittagessen die Füsse auf einem Rundgang um die Insel. Eigentlich wollten wir ja nur mal kurz zum Südstrand, um uns überzeugen zu lassen, dass der Nordstrand schöner ist. Wir waren jedoch auch vom Südstrand begeistert. Hier stehen die Bungalows noch etwas direkter am Strand. Als wir am Ende des Südstrands angelangt sind, wollten wir den Rest der Insel auch noch erkunden. Somit ging es ohne gross zu Überlegen weiter. Die Insel kann man bei Ebbe in ca. einer Stunde umrunden. Jedoch ist das Lavagestein für eine Umrundung ohne Schuhe nicht so geeignet. Die Steine wurden immer spitziger und leider auch heisser. Die Regel bzw. der Tipp Nr. 1 war nicht für die Inselumrundung gedacht, das wurde uns auch beim Briefing gesagt! ABER wir hatten schon die Hälfte der Insel geschafft, somit dachten wir auch, dass wir die andere Hälfte auch noch meistern können! Gesagt, geschafft, jedoch konnte ich am Ende dieser Inselumrundung  kaum mehr laufen. Zudem bescherte uns die Mittagssonne noch einen netten Sonnenbrand. TOLL – wirklich sehr tolle Leistung von uns!

Ich gewöhnte mich so ziemlich schnell ans Nichtstun, Christian hingegen war da eher etwas aktiver. Er ging zweimal Fischen – mit Erfolg. Ich war hellbegeistert, was er alles aus dem Meer gezogen hatte. Das Restaurant hatte die selbstgefangenen Fische am Abend extra für uns zubereitet. Yummie, war das lecker.

Auf Tsarabanjina vergisst man die Zeit. Als wir nach 5 Nächten wieder abreisen sollten, dachten wir es müsse bei der Reservierung ein Fehler passiert sein! Wir waren doch gerade erst angekommen? Gleichzeitig hatten wir aber auch das Gefühl schon unendlich lange hier gewesen zu sein. Und die Vorstellung noch eine weitere Unendlichkeit hier bleiben zu dürfen erschien uns nicht abwegig! Auf keinen Fall waren wir bereit wieder abzureisen. Doch für uns ging es zum Glück nicht zurück zum Flughafen, sondern auf eine andere Insel namens Nosy Komba. Wir sind gespannt und freuen uns auf weitere fünf unvergessliche Tage. In diesem Bericht erfahrt ihr mehr über die Insel Nosy Komba.

 

 

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